Foto: EHang

Elektrisches Fliegen - die Zukunftsperspektive

Elektrisches Fliegen - die Zukunftsperspektive

Electric News
Electric Flight
06.01.2023
Archer will zeigen, wie man mit Autoherstellern zusammenarbeitet Archer Aviation gab eine strategische Partnerschafft mit dem Autokonzern Stellantis bekannt. Zu Stellantis zählen die Marken Abarth, Alfa Ro- meo, Chrysler, Citroën, Dodge, DS Automobiles, Fiat, Lancia, Maserati, Opel, Peugeot, Vauxhall, Jeep sowie einige Nutzfahrzeugmarken. In ei- ner offiziellen Pressemitteilung kündigte Stellantis an, mit Archer das Flugtaxis Midnight am Airport Covington gemeinsam dort künftig 650 E- Flugtaxis pro Jahr zu produzieren. Die Produktion soll bereits im kommenden Jahr beginnen. Das Flugtaxiunternehmen hofft von der Liefer- kette sowie dem Know-how des Autobauers in den Bereichen Verbundwerkstoffe, Konstruktion und Design profitieren zu können. Zunächst wollen beide Firmen in Covington/Georgia ein Werk zur Produktion für das am weitest in den USA fortgeschrittenen eVTOL errichten. Stellantis wird 150 Millionen Dollar an Eigenkaptal bereitstellen. Die Symbiose aus dem Background von Archer, dass sich auf den Elektroantrieb und die Zertifizierung des Fluggerätes bezieht, soll zugleich die Fertigungswissen von Stellantis vereinen. www.archer.com
Foto: Archer Aviation
09.01.2023
Die nahezu unsterblichen Flugauto-Enthusiasten Flugautos erfahren in den letzten Jahren vermehrt Auftrieb, weil ihre Anhänger mit der Kopter-Technik erweiterte Anwendungsmöglichkeit ent- deckt haben. Fliegbar ist mit mehreren Rotoren fast jedes Vehicel. Das amerikanische Start-up Askafly hat nun erneut auf der Consumer Elec- tronics Show(CES) einen veränderten Entwurf seines Flugautos vorgestellt. Aska A5 soll vier Einzelradantriebe für den Straßentransport erhal- ten, die den zwei Beiklappflügeln auf Kurzpisten eine zusätzliche Beschleunigung verleihen, wenn man zum Beispiel auf die VTOL-Eigenschaf- ten verzichten und wie ein STOL-Flugzeug starten will. Eine Methodik, über die bei Flächenflugzeugen schon lange nachgedacht wird. Die Senkrechtstart- und Landeeigenschaften werden durch sechs Rotoren erreicht. Zwei davon dienen dem Reiseflug. Der Hybrid-Viersitzer soll pilotiert werden. Aska A5 ist gleich zu Beginn sowohl wegen der Straßennutzung als auch der größeren Reichweite wegen mit einem Hybrid- System ausgestattet. Außer einem Mock-up wartete man nun mit Prognosen wie 150 mph und 250 Meilen auf der CES auf. www.askafly.com
Foto: Askafly
09.01.2023
Canard-Flieger mit 16 Hubrotoren und Hybrid-Heckantrieb Keine frei arbeitende Rotoren, wie bei vielen eVTOL’s, sondern 16 im Vor- und Hauptflügel integrierte Hubtriebwerke, deren Rotoren während des Marschfluges komplett abgedeckt werden, sind das Geheimnis von Cavorite X-5, ein Hybrid-VTOL aus Kanada. Das Ausgangsmuster ist eigentlich ein klassischer Canard-Flügler mit einem Schubpropeller am Heck. Bis jetzt gibt es nur ein im Maßstab verkleinertes 1:2 Muster, dass gefesselt und ferngesteuert jetzt geflogen ist. Anfang des Jahres plant man erste Freiflüge. Der geplante Fünfsitzer soll aber zuvor noch in Tor- onto in einem Windkanal auf seine Transitionsfähigkeit getestet werden, bevor an die Arbeit des Musters in Originalgröße gegangen werden kann. Cavorite X-5 wird in Originalgröße 15 Meter Spannweite mit einer Rumpflänge von 11 Meter haben. Gegenüber anderen angekündigten VTOL’s soll Cavorite X5 aber auf eine Geschwindigkeit von 450 km/h kommen. Seine Reichweite liegt bei 500 km und das bei einer Flugmasse von 633 kg. Deutschlands Lilium propagiert niedrigere Leistungen - jedoch ohne einen Hybridantrieb. Wen wunderts? www.horizonaircraft.com
Foto: Horizon Aircraft
26.01.2023
Elektra Trainer erhielt Einzelzulassung-Serienversion soll folgen Der vollelektrische Schulungsdoppelsitzer “Elektra Trainer” hat am 19. Januar 2023 eine endgültige Einzelzulassung erhalten. Während des Sommers war das Flugzeug am Flugplatz in Pfullendorf stationiert. Für Demoflüge steht die Maschine gegenwärtig am Allgäu-Airport in Mem- mingen bereit. Nach Auskunft der Firma habe man eine Kleinserie von drei Flugzeugen aufgelegt, die statt eines Einradfahrwerks ein Zweibein- fahrwerk erhalten werden. Dafür werde dann eine ergänzte Zulassung durchgeführt, die nach Fertigstellung im Herbst dieses Jahres von der zuständigen Zulassungsstelle, dem DULV bereits beantragt wurde. Der Elektra Trainer hat als Antrieb einen luftgekühlten 50 kW HPD 50D von Geiger-Engineering, der einen Dreiblatt- Verstellpropeller von Helix mit 1,75 m Durchmesser antreibt. Der Electra Trainer kann mit seiner Abflug- masse unter 600 kg unter Mike-Zulassung fliegen, was die Betriebskosten wesentlich reduziert. Der Elektra Trainer hatte erst vergangenes Jahr mit dem weitesten Nonstop-Anflug nach Bern zum Electrifly-In den ersten Platz in der Motorflugklasse belegt. www.elektra-solar.com
Foto: Elektra Solar
31.01.2023
Siemens möchte für VTOL‘s Vertiports bauen Siemens und das US-Unternehmen Skyway vereinbarten eine Kooperation, um die erforderliche elektrische und digitale Infrastruktur, die für den Betrieb von Vertiports notwendig ist, zu bestimmen. Vertiports sind Start- und Landeplätze für Lufttaxis und Drohnen. Im Rahmen ihrer Zusammenarbeit untersuchen Siemens und Skyway den Energiebedarf von Vertiports und entwickeln nachhaltige Stromversorgungslösungen, einheitliche Ladeverfahren und ein übergeordnetes System zur Unterstützung des Flugbetriebs, anders als bei konventionellen Flugplätzen. Ein Hauptziel der gemeinsamen Bemühungen ist die Entwicklung von Vertiports. Dazu gehören die Forschung, Entwicklung, Planung und Beteili- gung an Bau und Betrieb, wobei jedes Unternehmen seine eigene Kompetenz einbringt. Skyway verfügt über Kenntnisse in den Bereichen Luftraumeinsatzplanung und -management sowie Flugsicherung und Betrieb unbemannter Luftfahrzeuge, während Siemens umfangreiche Infrastrukturkompetenzen in den Bereichen Elektrifizierung, Laden von Elektrofahrzeugen und Anlagenbetrieb besitzt. www.siemens.com
Foto: Siemens

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Electric Flight
06.01.2023
Foto: Archer Aviation
09.01.2023
Foto: Askafly
09.01.2023
Foto: Horizon Aircraft
26.01.2023
Foto: Elektra Solar
31.01.2023
Foto: Siemens
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Archer will zeigen, wie man mit Autoherstellern kooperiert
Archer Aviation gab eine strategi- sche Partnerschafft mit dem Auto- konzern Stellantis bekannt. Zu Stellantis zählen die Marken Ab- arth, Alfa Romeo, Chrysler, Citroën, Dodge, DS Automobiles, Fiat, Lan- cia, Maserati, Opel, Peugeot, Vaux- hall, Jeep sowie einige Nutzfahr- zeugmarken. In einer offiziellen Pressemitteilung kündigte Stellan- tis an, mit Archer das Flugtaxis Midnight am Airport Covington ge- meinsam dort künftig 650 E-Flugta- xis pro Jahr zu produzieren. Die Produktion soll bereits im kommen- den Jahr beginnen. Das Flugtaxi- unternehmen hofft von der Liefer-
kette sowie dem Know-how des Autobauers in den Bereichen Ver- bundwerkstoffe, Kontruk-tion und Design profitieren zu können. Zu- nächst wollen beide Firmen in Co- vington/Georgia ein Werk zur Pro- duktion für das am weitest in den USA fortgeschrittenen eVTOL er- richten. Stellantis wird 150 Millio- nen Dollar an Eigenkaptal bereit- stellen. Die Symbiose aus dem Background von Archer, dass sich auf den Elektroantrieb und die Zer- tifizierung des Fluggerätes bezieht, soll zugleich die Fertigungswissen von Stellantis vereinen. www.archer.com
Die nahezu unsterblichen Flugauto-Enthusiasten
Flugautos erfahren in den letzten Jahren vermehrt Auftrieb, weil ihre Anhänger mit der Kopter-Technik erweiterte Anwendungsmöglichkeit entdeckt haben. Fliegbar ist mit mehreren Rotoren fast jedes Vehi- cel. Das amerikanische Start-up Askafly hat nun erneut auf der Consumer Electronics Show(CES) ei-nen veränderten Entwurf seines Flugautos vorgestellt. Aska A5 soll vier Einzelradantriebe für den Stra- ßentransport erhalten, die den zwei Beiklappflügeln auf Kurzpisten eine zusätzliche Beschleunigung verlei- hen, wenn man zum Beispiel auf die VTOL-Eigenschaften verzichten
und wie ein STOL-Flugzeug starten will. Eine Methodik, über die bei Flächenflugzeugen schon lange nachgedacht wird. Die Senkrecht- start- und Landeeigenschaften wer- den durch sechs Rotoren erreicht. Zwei davon dienen dem Reiseflug. Der Hybrid-Viersitzer soll pilotiert werden. Aska A5 ist gleich zu Be- ginn sowohl wegen der Straßen- nutzung als auch der größeren Reichweite wegen mit einem Hy- brid-System ausgestattet. Außer einem Mock-up wartete man nun mit Prognosen wie 150 mph und 250 Meilen auf der CES auf. www.askafly.com
Canard-Flieger mit 16 Hubrotoren und Hybrid-Heckantrieb
Keine frei arbeitende Rotoren, wie bei vielen eVTOL’s, sondern 16 im Vor- und Hauptflügel integrierte Hubtriebwerke, deren Rotoren während des Marschfluges kom- plett abgedeckt werden, sind das Geheimnis von Cavorite X-5, ein Hybrid-VTOL aus Kanada. Das Ausgangsmuster ist eigentlich ein klassischer Canard-Flügler mit ei- nem Schubpropeller am Heck. Bis jetzt gibt es nur ein im Maßstab verkleinertes 1:2 Muster, dass ge- fesselt und ferngesteuert jetzt ge- flogen ist. Anfang des Jahres plant man erste Freiflüge. Der geplante Fünfsitzer soll aber zuvor noch in Toronto in einem Windkanal auf
seine Transitionsfähigkeit getestet werden, bevor an die Arbeit des Musters in Originalgröße gegan- gen werden kann. Cavorite X-5 wird in Originalgröße 15 Meter Spannweite mit einer Rumpflänge von 11 Meter haben. Gegenüber anderen angekündigten VTOL’s soll Cavorite X5 aber auf eine Ge- schwindigkeit von 450 km/h kom- men. Seine Reichweite liegt bei 500 km und das bei einer Flug- masse von 633 kg. Deutschlands Lilium propagiert niedrigere Leis- tungen - jedoch ohne einen Hybri- dantrieb. Wen wunderts? www.horizonaircraft.com
Elektra Trainer erhielt Einzelzulassung-Serienversion soll folgen
Der vollelektrische Schulungsdop- pelsitzer “Elektra Trainer” hat am 19. Januar 2023 eine endgültige Einzelzulassung erhalten. Während des Sommers war das Flugzeug am Flugplatz in Pfullendorf statio- niert. Für Demoflüge steht die Maschine gegenwärtig am Allgäu- Airport in Memmingen bereit. Nach Auskunft der Firma habe man eine Kleinserie von drei Flugzeugen auf- gelegt, die statt eines Einradfahr- werks ein Zweibeinfahrwerk erhal- ten werden. Dafür werde dann eine ergänzte Zulassung durchgeführt, die nach Fertigstellung im Herbst dieses Jahres von der zuständigen
Zulasungsstelle, dem DULV bereits beantragt wurde. Der Elektra Trai- ner hat als Antrieb einen luftge- kühlten 50 kW HPD 50D von Gei- ger-Engineering, der einen Drei- blatt- Verstellpropeller von Helix mit 1,75 m Durchmesser antreibt. Der Electra Trainer kann mit seiner Abflugmasse unter 600 kg unter Mike-Zulassung fliegen, was die Betriebskosten wesentlich redu- ziert. Der Elektra Trainer hatte erst vergangenes Jahr mit dem weites- ten Nonstop-Anflug nach Bern zum Electrifly-In den ersten Platz in der Motorflugklasse belegt. www.elektra-solar.com
Siemens möchte für VTOL‘s Vertiports bauen
Siemens und das US-Unterneh- men Skyway vereinbarten eine Kooperation, um die erforderli- che elektrische und digitale In- frastruktur, die für den Betrieb von Vertiports notwendig ist, zu bestimmen. Vertiports sind Start- und Landeplätze für Luft- taxis und Drohnen. Im Rahmen ihrer Zusammenarbeit untersu- chen Siemens und Skyway den Energiebedarf von Vertiports und entwickeln nachhaltige Stromversorgungslösungen, einheitliche Ladeverfahren und ein übergeordnetes System zur Unterstützung des Flugbetriebs, anders als bei konventionellen Flugplätzen. Ein Hauptziel der
gemeinsamen Bemühungen ist die Entwicklung von Vertiports. Dazu gehören die Forschung, Entwicklung, Planung und Betei- ligung an Bau und Betrieb, wo- bei jedes Unternehmen seine eigene Kompetenz einbringt. Skyway verfügt über Kenntnisse in den Bereichen Luftraumein- satzplanung und -management sowie Flugsicherung und Be- trieb unbemannter Luftfahrzeu- ge, während Siemens umfang- reiche Infrastrukturkompetenzen in den Bereichen Elektrifizie- rung, Laden von Elektrofahrzeu- gen und Anlagenbetrieb besitzt. www.siemens.com