Auf der Osaka Kasai World Expo 2025 will Japan Airlines 50 eVTOL’s von der Leasinggesellschaft Avolon übernehmen. Das japanische Unternehmen will zudem nach eigenen Angaben auch am V4-X4-Zertifizierungsprozess mit Avolon und Vertical Aerospace teilnehmen. Avolon bestellte bereits im Juni 2021 beim britischen Startup Vertical Aerospace 310 V4-X4 zusammen mit einer Option auf weitere 190 eVTOL. Im September 2021 gab Avolon bekannt, 250 V4-X4 bei der brasilianischen Fluggesellschaft Gol an den Mann gebracht zu haben. Jetzt ist Japan Airlines an der Reihe, die ihre Absicht bekannt gibt, den Einsatz britischer eVTOLs in Japan auszuweiten und Avolon praktisch die gesamte Erstbestellung von 310 V4-X4s ermöglicht. Erst kurz zuvor hatte Japan Airlines einen Vertrag mit Volocopter abgeschlossen. Nach American Airlines, Gol und Virgin Atlantic ist Japan Airlines nun die vierte Fluggesellschaft, die sich für dies britische Konstruktion mit VTOL-Eigenschaften V4-X4 interessiert. www.avolon.com
25.10.2021
Bild: Avolon
Ein Flugmodell, auch als Demonstrator bezeichnet, entstand in Aix-en-Provence mit 1,66 Meter Länge von zwei ehe- maligen Airbus-Mitarbeitern, die glauben mit dem Original, dass dann 5 Meter Länge aufweisen soll und mithilfe von 6 E-Motoren Formel 1 Luftrennen durchführen zu können. Ihr Renn-eVTOL soll mit Wasserstoff betrieben werden. Der Original-Prototyp soll schon im kommenden Jahr in die Luft kommen. Man habe 246 km/h Höchstgeschwindigkeit errechnet. Hoffentlich kommen nicht alle Flugmodellbauer auf die Idee, plötzlich ihre Fliegerchen um den Faktor drei in Schuppen oder Garagen vergrößern zu wollen. Dann ist auch kein Styropor mehr gefragt, sondern CFK, damit es leicht und stabil wird. Der Maca Carcopter ist nicht der erste seiner Art. Im Süden Australiens fanden mit dem fliegenden Auto Alauda Mk3, wie es seine Konstrukteure nannten, schon erste Flüge statt. Die Akteure versprechen sich mit solchen Renn-eVTOL’s großes Publikumsinteresse.www.macaflight.com
18.10.2021
Bild: Maca
In 12 Kilometer-Luftlinie südlich des int. Airports Toulouse in Südfrankreich hat sich am kleineren Aéroport Toulouse Francazal das Start-up Aura Aero etabliert. Nach der Entwicklung des Kunstflugtiefdeckers Integal R will man über Zwischen- schritte einen sechsmotorigen 19-Sitzer mit E-Antrieb zu bauen. ERA (Electric Regional Aircraft) soll verteilte Antriebe erhalten. Dahinter steht auch Amadeo, eine irischen Leasinggesellschaft, die bekanntgab, dass sie eine Kaufabsichtserklärung über 200 Flugzeuge des E-Commuters abgegeben hat. Amadeo ist nicht gerade unbekannt, verwalten sie doch eine Flotte von 40 Verkehrs- flugzeugen verwaltet, darunter 20 A380. Den Zeitplan einzuhalten, könnte für Aura Aero schwierig werden, denn zuerst planen sie für 2022 die Umrüstung der Kolbenmotorversion Integral S auf die Integral E. Der Erstflug soll des ERA soll aber bereits 2024 sein. Wenig Zeit, wenn man die ersten Flugzeuge schon 2026 in den Dienst stellen will. www.aura-aero.com
21.10.2021
Bild: Aura Aero
Volle Kassen und viel Optimismus treiben den Autohersteller Xpeng in China voran, sich auf einem Markt zu engagie- ren, der eigentlich noch keiner ist. Xpeng steht hinter Tesla in China mit seinen Autoverkäufen an zweiter Stelle. Für die obere Klasse will das Unternehmen ein „fliegendes Auto“ als eVTOL mit nur zwei Rotoren ähnlich des amerikanischen Osprey entwik- keln. Der Zweisitzer soll zwischen 100 000 und 200 000 Dollar liegen und entgegen der Flugtaxis für den Privatgebrauch vorge- sehen sein. Voyager X2, wie das Muster heißt, soll nur 560 kg mit Batterien wiegen und 130 km/h schnell sein. Seine Flugdauer wird aber auf 35 Flugminuten begrenzt sein. Ob sich dann auch Polizei und Rettungsdienste dafür interessieren, ist aufgrund der geringen Flugdauer ebenso fraglich, wie der Lärmpegel, der nur durch zwei Rotoren zwangsläufig entsteht. Voayer X2 ist bereits der fünfte Prototyp, der bei Xpeng Hitech seit 2013 entsteht. 2024 will man jedenfalls marktfähig sein. www.xpeng-hitech.com
27.10.2021
Bild: Xpeng Hitech
Jetzt hat Zero Avia mit Mitsubishi Heavy Industries RJ Aviation Group (MHIRJ) eine Zusammenarbeit zur Entwicklung von Wasserstoff-Antrieben für Regionaljets vereinbart. Zero Avia möchte dabei die Erfahrungen von MHIRJ nutzen. In einer ersten Phase hatte sich ZeroAvia zwei Piper 46 Malibu beschafft und auf Wasserstoff-Antrieb umgerüstet. Der folgten nun zwei Dornier 228, wovon eine der Maschinen in den nächsten Monaten bereits in die Luft kommen und die bereits 2024 ihre Zulassung bekom- men soll. Nächster Schritt ist die Umrüstung auf ein wasserstoffelektrisches Antriebssystem mit 3 MW+ für eine De Havilland DHC-8-400 (Q400) mit 76 Passagiersitzen. Die Ingenieure von Alaska und ZeroAvia werden dabei zusammenarbeiten, um die be- stehende Antriebsstrangplattform des Unternehmens zu skalieren, um den ZA2000 zu produzieren, eine Motorenfamilie, die zwi- schen 2.000 und 5.000 Kilowatt Leistung mit einer Reichweite von 500 Meilen produzieren kann. www.zeroavia.com
02.11.2021
Bild: Wright Electric
Wright Electric Inc. stellte zum Klimagipfel im schottischen Glasgow zeitgleich die Umrüstung des noch in großer Stückzahl fliegenden Regionalflugzeug BAe 146 vor. Der Regionalliner kann bis zu 100 Personen befördern. Wright Electric plant eine Flotte der umgebauten Flugzeuge umzurüsten, die eine Reichweite von etwa einer Stunde oder 460 Meilen haben wird, wäh- rend das überarbeitete Modell –umbenannt in Spirit – als Sprungbrett zu einem zuvor geplanten Clean-Paper-Flugzeug verwendet wird, sagte Chief Executive Officer Jeffrey Engler in einem Interview. Die umgebauten Flugzeuge wären geeignet, enge Städte paare wie New York und Boston sowie viele europäische Standorte, die derzeit von Regionaljets, der Airbus A320-Familie oder Boeing Co. 737 angeflogen werden zu verbinden. Diemit vier Triebwerken ausgerüstete Maschine soll zunächst mit einem Elek- tromotor getestet werden, bevor sie 2024 auf zwei und ein Jahr später auf vier umgestellt werden.www.wrightelectric.com
06.11.2021
Bild: Wright Electric
Volocopter, hat den ersten Testflug mit seinem 2X-Fluggerät in Seoul, Südkorea, absolviert. Es war der erste pilotierte Testflug eines elektrischen senkrechtstartenden und –landen (eVTOL) Flugtaxis in Südkorea überhaupt. Der Minister für Land, Infrastruktur und Verkehr (MoLIT) der Republik Korea, Noh Hyeong Ouk, war zusammen mit hochrangigen Vertretern der Delega- tion der Europäischen Union in der Republik Korea sowie der deutschen Botschaft Zeuge dieses historischen Testflugs. Dieser Flug ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg Volocopters Flugtaxis weltweit einzuführen. Währen des fünfminütigen pilotierte Testflugs auf dem Gimpo International Airport, flog der Volocopter 2X eine Strecke von etwa 3 Kilometern, erreichte eine maximale Höhe von 50 Metern und Höchstgeschwindigkeiten von ca. 45 km/h. Seoul ist die zweite Stadt in Asien, in der Volocopter öffentli- che Testflüge nach Singapur im Jahr 2019 durchgeführt hat. www.volocopter.com
11.11.2021
Airbus hat mit Thales und Diehl Aerospace eine trilaterale Vereinbarung zur gemeinsamen Entwicklung der Flugsteu- erungscomputer von CityAirbus NextGen unterzeichnet. Das zentrale Flugsteuerungssystem von CityAirbus NextGen, dem von Airbus entwickelten Electric Vertical Take-Off and Landing Vehicle (eVTOL), wird außergewöhnliche Rechenleistung mit Leichtbau und höchsten Sicherheitsstandards vereinen. Diehl und Thales investieren gemeinsam mit Airbus in den aufstrebenden eVTOL- Markt. Beide Partner entwickeln ein eigenes System, das in eine unterschiedliche Architektur integriert wird. Diese Architektur ist unerlässlich, um die Redundanz der Computer und die Sicherheit des Fahrzeugs zu gewährleisten. Thales verfügt über mehr als 40 Jahre Erfahrung in der elektrischen Flugsteuerung. Diehl Aerospace, vormals Bodenseewerk Gerätetechnik entwickelte die Flugregler für die ersten Senkrechtstarter wie Do-31, VJ 102 und VAK 191 sowie Regler für Airbus. www.airbus.com
18.11.2021
Foto: Airbus Helicopters
Jüngst haben zahlreiche Staaten auf der UN-Klimakonferenz in Glasgow das Ziel bekräftigt, auch die Luftfahrt bis zur Mitte des Jahrhunderts in die Klimaneutralität zu führen. Ein wichtiger Schritt soll die Entwicklung elektrischer Antriebe im Zu- bringer-und Regionalflugzeugbereich sein. Für die Erprobung elektrischer Antriebstechnologien soll zukünftig das DLR-For- schungsflugzeug „Do 228“ D-CEFD eingesetzt werden. Mitte November 2021 wurde es grundüberholt an den DLR übergeben. In Oberpfaffenhofen beginnen nun vorbereitende Arbeiten zum Ausbau als fliegenden Technologieträger. Gemeinsam mit dem In- dustriepartner MTU Aero Engines ist ein erstes umfangreiches Projekt gestartet. Die Forschungspartner wollen einen der beiden konventionellen Antriebsstränge durch einen elektrischen 600 kW-Antriebsstrang mit Energieversorgung durch eine Brennstoff- zelle ersetzen. Dieser soll bis zur Mitte des Jahrzehnts entwickelt und auf dem Luftfahrzeug im Flug getestet werden.www.dlr.de
25.11.2021
Foto: DLR
NEOM, die smarte und nachhaltige Region in Saudi-Arabien und Volocopter, der Pionier der Urban Air Mobility (UAM), haben ein Joint Venture (JV) gegründet, um integrierte UAM Dienstleistungen in NEOM zu gestalten und zu implementieren. Flugtaxis und vertikale Logistikdienste werden vollständig in NEOMs multimodales und emissionsfreies Verkehrssystem inte- griert. Das JV wird der alleinige Betreiber der ersten Routen in NEOM sein und eine offene Plattform für vertikale Mobilitätsdiens- te einschließlich Logistik, Notfalleinsätze und Tourismus schaffen. NEOM hat 15 Volocopter-Fluggeräte in Auftrag gegeben und will den Flugbetrieb innerhalb der nächsten 2-3 Jahre aufnehmen. Florian Lennert, Head of Mobility von NEOM, sagte: „Wir freuen uns, gemeinsam mit unserem Partner Volocopter vertikale Mobilität in NEOM zu realisieren. Volocopter ist ein international aner- kannter Pionier der eVTOL-Branche und ein perfekter Partner.“ www.volocopter.com
03.12.2021
Foto: Volocopter

Elektrisches Fliegen - die Zukunftsperspektive

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